Corine Mauch und die unselige Bar-GeschichteWarum nur, warum? Der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch will und will es nicht gelingen, kommunikativ Tritt zu fassen (siehe auch den Blog-Eintrag von Martina Vogel letzte Woche). Heute Morgen hat mich Radio24 um eine Stellungnahme zur neusten Entwicklung rund um die unselige Schliessung der Nervous-Bar gebeten. Die Fragestellung: Ist es richtig, dass Corine Mauch einmal mehr nicht äussert zu dieser Geschichte? Meine Antwort: Nein, das ist falsch.
Gestern wurde bekannt, dass gegen Corine Mauch eine Untersuchung wegen Nötigung läuft, weil sie sich in einem Brief zwar gesprächsbereit gezeigt hatte, aber gleichzeitig verlangte, dass die beiden ehemaligen Barbetreiber sich zu diesem Thema nicht mehr öffentlich äussern. Mauchs Kommentar zur Untersuchung, geäussert von ihrem Mediensprecher: "Kein Kommentar" - diesmal wegen der "laufenden Untersuchung".
Die ganze Geschichte ist inzwischen so verworren, dass es leider wohl wirklich keinen anderen Ausweg mehr als den juristischen gibt. Trotzdem hätte Frau Mauch gut daran getan, sich nach Bekanntwerden der Untersuchung der Öffentlichkeit zu stellen. Sie hätte sagen können: "Zum laufenden Verfahren kann ich mich aus rechtlichen Gründen nicht äussern. Aber ich bedauere natürlich sehr, dass diese Geschichte diese Entwicklung genommen hat. Es sind auf beiden Seiten Fehler passiert in der Vergangenheit, und ich hoffe, dass wir hier bald eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden."
Indem sie einmal mehr nichts sagt, lässt sie zu, dass sich die Fronten - die längst nicht mehr nur von den zwei Barbetreibern und der Stadtregierung gebildet werden - weiter verhärten. Die grossen kommunikativen Fehler aber sind schon früher passiert. Corine Mauch, die diesen Fall notabene "geerbt" hat, hat es leider verpasst, im gegebenen Moment hinzustehen und ihr Mitgefühl mit den beiden Barbetreibern auszudrücken - ohne auf die Schadenersatz- und andere Forderungen einzugehen.
Es hätte gereicht, wenn sie nach Bekanntwerden der Vorfälle (Schliessung der frisch renovierten Bar durch die Stadt wegen fehlender Bewilligung - dann das plötzliche, aber zu späte Auftauchen der Bewilligung: die Bar war bereits geschlossen, die Betreiber sassen auf einem grossen Schuldenberg) einmal gesagt hätte: "Was den beiden Barbetreibern widerfahren ist, bedauere ich sehr, und ich möchte alles daran setzen, im Gespräch mit den beiden Barbetreibern eine gütliche Lösung zu finden." Sie hätte, je nach juristischer Beurteilung, sogar noch anfügen dürfen: "Was da passiert ist, hätte nicht passieren dürfen, das war objektiv gesehen ein Fehler, dazu muss die Stadt stehen." Antwort-Strategien für solche (Krisen-)situationen lassen sich in einem Medientraining üben; ich weiss nicht, ob Corine Mauch je ein solches besucht hat.
Ich wünsche ihr, dass sie die Wahl zur Stadtpräsidentin trotzdem wieder schafft - und sich künftig besser beraten lässt.
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Corine Mauch. Von der Rocklady zur grauen Maus.Am 7. März wird in Zürich gewählt. Unter anderem stehen Erneuerungswahlen für das Stadtpräsidium an, das momentan von Corine Mauch bekleidet wird.
Als Corine Mauch vor einem Jahr gewählt wurde, fand ich das toll. Es war nicht nur eine Wahl, es war ein Statement. Ein Statement für ein offenes, modernes, junges Zürich. Corine Mauch an der Europride, Corine Mauch als Rocklady in Lederjacke, Corine Mauch: eine "First Lady der besonderen Art" (Tagesanzeiger). Genial!
Ein Jahr ist vergangen - und ich bin enttäuscht. Corine Mauch ist nicht mehr die temperamentvolle Rocklady, sondern eine graue Maus. Und das ist schade. Denn graue Mäuse gibt es in der Politik genug, Rockladys sind hingegen selten.
Corine Mauch sagte einmal: "Es geht um Inhalte, nicht um mich". Da muss ich ihr vehement widersprechen, denn in einem Exekutivamt wie das der Stadtpräsidentin geht es eben nicht nur im Inhalte, sondern auch um die Person. Darum, wie sie sich gibt, was sie sagt und wie sie dabei wirkt. Ich wünsche mir wieder die Corine Mauch zurück, die vor einem Jahr gewählt wurde. Eine couragierte, engagierte und erfrischende Rocklady.
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Verpasste ChanceWas als grosser Befreiungsschlag gedacht war, endete als Rohrkrepierer. Schade, denn Roland Nef hätte eine wahre Rehabilitierung verdient.
Heute Abend trat Nef zum ersten Mal seit seinem unrühmlichen Abgang als Armeechef vor eineinhalb Jahren wieder in der Öffentlichkeit auf. Er gab Markus Gilli, der hervorragend vorbereitet und als Gesprächsleiter in Höchstform war, ein exklusives "TalkTäglich"-Interview in zwei Teilen.
(Ausschnitt von TagesAnzeiger online)Nef scheint sich vom Gröbsten erholt zu haben, er sah entspannt aus und machte einen wachen, kampfbereiten Eindruck. Den Einstieg schaffte er auch mühelos, ich vermute, er war gut beraten oder hatte zumindest ein Medientraining besucht. Der Ex-Armeechef sagte, dass er bereit sei, wieder einen "Beitrag für diese Gesellschaft" zu leisten und dies auch unbedingt wolle. Doch dann machte Nef den ersten entscheidenden Fehler: Er holte zum Rundumschlag gegen die Medien aus, sprach von einer "beispiellosen Hetzkampagne" und "Treibjagd", die gegen ihn veranstaltet worden sei.
Ich verstehe, dass Nef verletzt, tief verletzt ist, es ist auch nachvollziehbar, dass er eine grosse Wut auf "die Medien" hat, aber für ein Comeback ist das die falsche Strategie: alle zu Schuldigen zu machen, sich selber aber nur in einem Nebensatz als "auch nicht unfehlbar" zu bezeichnen. Nef witterte im Verlauf des knapp fünfzigminütigen Gesprächs einmal eine politische Verschwörung gegen den damaligen VBS-Chef Samuel Schmid, dann vermutete er durch seine Wahl übergangene Armeekader als Drahtzieher der Kampagne gegen ihn. Nur mit sich selber war er grosszügig, als seinen grössten Fehler sieht er, dass er auf die Anfrage, ob er Armeechef werden wolle, positiv reagiert habe.
Leider blieb Nef während des ganzen Gesprächs die Antworten auf die wirklich spannenden Fragen (Hatte er Samuel Schmid über das hängige Strafverfahren im Detail aufgeklärt? Hatte er seine Ex-Freundin wirklich gestalkt? Ist ein Mann mit einem solchen Privatproblem tragbar als Armeechef?) schuldig. Schade, denn es wäre die Chance gewesen, sich als zwar verletzten, aber trotzdem - wenigstens ein bisschen - einsichtigen Menschen zu zeigen. Nef hatte nämlich schon während der Affäre nicht verstanden, dass es in dieser Sache nicht allein um juristische Fragen ging - und er scheint es bis heute nicht zu verstehen. Er berief sich immer wieder auf sein Recht und auf Gesetzesartikel, doch in der ganzen "Affäre Nef" ging es primär um moralische Fragen. Und auf diese hätte Nef, hätte er die Chance heute nutzen wollen, reagieren müssen. Er hätte sagen müssen, dass er (wenigstens) aus heutiger Sicht versteht, dass ein Armeechef mit einem offensichtlich hohen Aggressionspotenzial für viele Menschen in diesem Land nicht tragbar ist. Dieses Grundunverständnis für die öffentliche Meinung, diese fehlende Empathie machen Nefs Auftritt im "TalkTäglich" zu einer - leider - verpassten Chance.
Ich hätte ihm ein besseres Comeback gewünscht, denn seien wir ehrlich: Nef wird es verdammt schwer haben, in diesem Land wieder einen Job zu finden. Aber als Arbeitgeber muss ich sagen: Einen Fehler aus der Vergangenheit kann man jemandem - je nach Job - nachsehen, aber ich möchte keinen Angestellten, der den Fehler nur bei anderen und nicht bei sich sieht. Auch nicht in der Retrospektive.
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Das Experiment mit dem seriösen MannGestern Abend wollte ich mal wieder ins Kino. Ich bot einen guten Freund auf und suchte einen passenden Film. Als seriöser Mann wollte ich natürlich auf Nummer sicher gehen. Deshalb habe ich mich auf cineman.ch schlau gemacht. Und da war er, 5 von möglichen 5 Punkten, was will man mehr. Ein Film der Coen-Brüder mit dem Titel „A Serious Man“. Nun, ohne lange um den heissen Brei zu reden: mitten in der Geschichte war Schluss, der Film war fertig. Um mich herum spürte ich Verunsicherung, keiner stand auf. Kommt da noch was? Selbst der Mann hinter mir, der oft laut und penetrant lachte, meinte: „Komisch, dass jemand für so einen Film Geld ausgibt“. Die Unsicherheit der Menge schlug beim Herauslaufen in völlige Rat- und Hilflosigkeit um.
Aber nicht bei mir! Kaum im Auto, machte sich ein Lächeln auf meinem Gesicht breit. Endlich kann ich anhand eines Experimentes zeigen, wie stark der Einfluss von Schreiberlingen sein kann und wie gut man sich überlegen muss, wie und was man schreibt. Darf ich Sie einladen, bei dem Experiment mitzumachen? Es kostet Sie höchstens 3 Stunden von Ihrem Leben. Und so geht’s:
Schritt 1: Lesen Sie auf cineman.ch die „Kritik“ zum Film. Aber bitte nicht die Kommentare weiter unten, sonst sehen Sie schon, was ich meine.
Schritt 2: Gehen Sie in ein Kino Ihrer Wahl, kaufen Sie Popcorn und etwas zu trinken und setzen sich in den Kinosaal.
Schritt 3: Nein, Sie dürfen in der Pause nicht gehen, Sie sehen sich das jetzt bis zum Schluss an.
Schritt 4: Der Film ist fertig. Sie dürfen sich jetzt von Ihrem Sitz erheben und die Leute im Raum beobachten. Wenn Sie jemanden finden, der ohne gross nachzudenken sofort sagt, dieser Film sei wirklich gut, dann haben Sie einen Preis gewonnen. Ich lade Sie auf ein Feierabendbier in Zürich ein und wir reden ein bisschen über Goi’s, die fünf Toras oder sonst was.
Zum Schluss des Experiments dürfen Sie sich nun noch andere Filmkritik-Seiten im Internet anschauen und werden merken, wie stark Sie cineman.ch beeinflusst hat. Und vielleicht kommt kurz auch Ihnen der Gedanke: Die haben mich beschissen, ich will mein Geld zurück.
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Sensationell! Mittel gegen Schweinegrippe gefunden!
Sie haben sich sicher auch schon gefragt: Was ist bloss mit der Schweinegrippe passiert? Hat sie der Mut verlassen? Keine Lust mehr, die Menschheit zu vernichten? War’s zu langweilig? Wurden wir noch bis vor kurzem mit täglichen Horrormeldungen gefüttert, hören wir nun plötzlich nichts mehr. Ich kann Ihnen sagen, was passiert ist: die Schweinegrippe wurde ausgerottet! Nicht durch ein Medikament, nein, viel einfacher, durch die Kälte. Seit es nämlich vor knapp drei Wochen, jahreszeitbedingt, etwas kälter geworden ist, ist die Schweinegrippe verschwunden. Eigentlich ja auch logisch, stammt doch die Schweinegrippe aus Mexiko. Dort ist es ja um einiges wärmer als bei uns. Und wie jedes Kind weiss, begünstigen warme Temperaturen und feuchte Luft das Wachstum von Viren. Kurz bevor die Schweinegrippe es geschafft hatte, die gesamte Menschheit auszurotten, konnten wir sie aufhalten. Nun ja, nicht wir, aber das neue Wundermittel, die Kälte. Gott sei Dank. Ende.
Vielleicht haben Sie’s gemerkt, aber bis jetzt war alles gelogen. Die Schweinegrippe ist noch absolut aktuell. Erst in der letzten Woche wurde von der WHO vermeldet, dass die Spitze der Neu-ansteckungen erreicht wurde und sich die Schweinegrippe auf dem Rückzug befindet. Trotzdem mussten wir vor ein paar Tagen noch das achte Schweizer Todesopfer beklagen. Dies geschah jedoch weit ab von jeglicher öffentlicher Aufmerksamkeit. Es fehlen die grossen Schlagzeilen, keine fetten Buchstaben, die uns Angst machen und uns vor der totalen Ausrottung warnen.
Nun, wenn die Schweinegrippe noch da ist, warum sehen wir sie dann nicht mehr? Ganz einfach: es gibt durchaus Schweinegrippekiller, nur heissen sie anders. Sie tragen Namen wie „Fussball-Wettskandal“ oder „Jungfrau-Drama-Gerichtsprozess“ und haben nichts mit der Kälte zu tun. Nicht zu vergessen, der absolute König unter den Schweinegrippejägern: Die Minarett-Initiative. Sie hat es geschafft, das monatelang aktuelle Thema Schweinegrippe endgültig aus der Medienlandschaft zu verbannen. Frei nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Was lernen wir daraus? Als mündiger Bürger müssen Sie sich täglich bewusst sein, wie stark Sie von den Medien beeinflusst werden. Man darf also ruhig immer mal wieder aktuelle Schlagzeilen und deren Wichtigkeit hinterfragen. Sie arbeiten in der Unternehmenskommunikation, sind z.B. für eine Kunden- oder Mitarbeiterzeitschrift verantwortlich? Dann müssen Sie sich umgekehrt bewusst sein, welchen Einfluss Sie auf den Leser haben. Wenn Sie nur hin und wieder an diese Tatsache denken, schonen Sie Ihre und die Nerven Ihrer Mitmenschen.
Mirco Baumann, Berater
Labels: Schweinegrippe Wundermittel WHO
Oh, du fröhliches ImpfchaosNein, so geht es nun also wirklich nicht: Erst die Bevölkerung über ein halbes Jahr lang mit höchst widersprüchlichen Informationen zur Schweinegrippe und einer möglichen Pandemie verwirren, ja gar verängstigen (eine hervorragende Chronologie ist heute in der SonntagsZeitung nachzulesen) - und dann, wenn es so weit ist, wenn die Pandemie wirklich ins Haus steht, keinen Impfstoff bereit haben. Und auch diese Tatsache wieder höchst widersprüchlich und vor allem prrimär unter gegenseitigen Schuldzuweisungen kommunizieren. Was unsere Behörden, allen voran das BAG, in diesem Jahr in Sachen Information boten, ist nun wirklich kein Glanzstück an Krisenkommunikation. Mit einem sauberen Kommunikationskonzept, einer von Beginn weg festgelegten (und selbstverständlich jederzeit anpassbaren) Strategie und klaren Verantwortlichkeiten wäre die grosse Verunsicherung in der Bevölkerung zu verhindern gewesen. Negativbeispiele gibt es ja schon genug - schade, hat man sich an diesen orientiert und es nicht besser gemacht.
Einen positiven Punkt gibt es zu erwähnen: Die Medienkonferenzen zu den drei Todesfällen vergangene Woche waren sauber aufgegleist und wurden zum richtigen Zeitpunkt abgehalten.
Patrick Rohr
Das Plakat als Instrument der politischen Kommunikation
Unglaublich, welch seltsame Blüten die Volksabstimmung zum Minarett-Verbot mittlerweile treibt. Die neueste wurde heute publik: Islam-Gegner stecken die Bundesrätinnen Leuthard, Calmy-Rey und Widmer-Schlumpf – zumindest bildlich – in eine Burka. Die Plakate könnten in nächster Zeit die Plakatwände in der Romandie zieren.
Einmal mehr ist es ein Plakat, das die Aufmerksamkeit er- und die Gemüter bewegt. Es fällt auf, dass das politische Plakat durch die Kampagnen der SVP – wir erinnern uns alle noch an die „Schöfli-Plakate“ – in den letzten Jahren wieder an Beachtung und Bedeutung gewonnen hat.
Wissenschaftlich betrachtet ist ein Plakat ein Medium der Massenkommunikation bzw. der politischen Kommunikation, das Ideen und Emotionen in Schrift und Bild übermittelt, um seinen Betrachter in seinem Handeln zu beeinflussen. Das Plakat stellt eine Situation oder einen Sachverhalt dar, auf den der Betrachter reagieren soll. Der Text ist insbesondere bei politischen Plakaten eine Erklärung oder Handlungsanleitung. In diesem Fall: „Stimmt ja zum Minarett-Verbot!“
Soweit die wissenschaftliche Erklärung. Doch wie sieht es beim Minarett-Plakat aus? Setzen wir die wissenschaftliche Brille auf, sehen wir sofort, dass durch das Plakat in der Tat Emotionen übermittelt werden: es schürt Angst und Verunsicherung. Kommen wir zum zweiten Punkt, der Darstellung einer Situation oder eines Sachverhalts. Und hier liegt doch der Hund begraben: Was das Plakat meiner Meinung nach nämlich nicht tut, ist, eine Situation oder einen Sachverhalt darzustellen. Oder wann haben Sie zuletzt eine Frau in einer Burka gesehen?
Ein politisches Plakat hat in erster Linie die Funktion, Komplexität zu reduzieren und damit dem Wähler zu helfen, eine Entscheidung zu treffen. Das Minarett-Plakat reduziert jedoch keine Komplexität, sondern es verzerrt Realität. Die Gefahr einer Reduktion besteht darin, Informationen vorzuenthalten oder Zusammenhänge gar falsch darzustellen. Im Falle der Minarett-Plakate ist meiner Meinung nach beides geschehen. Und das soll und kann nicht das Ziel von politischer Kommunikation in einer direkten Demokratie sein.
Gesetzlich mögen die Plakate in Ordnung sein, gesellschaftlich finde ich sie jedoch höchst bedenklich. Als Kommunikationsberaterin kann ich nur hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler nach dem Betrachten der Minarett-Plakate das Gespräch suchen und merken, dass ein komplexes Thema nicht vereinfacht, sondern verzerrt und einseitig dargestellt wird.
Martina Vogel, Beraterin